Ende der Saison 2017

Am 03. November haben wir unsere Saison 2017 beendet. Wegen meinem Krankenhausaufenthalt im Frühjahr konnte das Programm von Kirche unterwegs erst an Christi Himmelfahrt starten.

Die Statistik hat ergeben, dass wir 2017 insgesamt 304 Veranstaltungen anbieten konnten. Und es haben mehr als 25.000 Menschen teilgenommen, davon waren 60 % Kinder und 40 % Erwachsene.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben und eine großes Dankeschön an die, die als Teamer dabei waren. Was wäre Kirche unterwegs 0hne Euch!

Wir starten wieder im März 2018 (zu Beginn der Niedersachsen-Ferien).

(Bernd Knobloch)

Heute letzter Lagerfeuer-Abend 2017

Das Kirchen(unterwegs)jahr geht zu Ende.
Heute ist der letzte Lagerfeuer-Abend am Kirchenzelt.
Letzten Sonntag war der letzte Gottesdienst.
Thema: Reformationsfest
Grundlage der Predigt:
Denn einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist:
Jesus Christus.
(Aus dem 1. Brief an die Gemeinde der Christen in Korinth 3,11)
Unmittelbar davor steht:
Aber jeder soll darauf achten, wie er weiterbaut.
Wir brauchen im Leben und Sterben ein sicheres und tragfähiges Fundament.
Und dann kommt es darauf an, was wir darauf bauen.
Es ist gut, wenn wir dabei nicht allein sind,
sondern Hilfe, Rat, Ermunterung und Korrektur erfahren.

Wenn das Kirchen(unterwegs)jahr für die Gäste zu Ende geht,
wartet auf Bernd wie üblich noch viel Arbeit.

Ende der Sommersaison, Bernds Verabschiedung

Bernds letzte Sommersaison geht zu Ende.

Am letzten Sonntag war der letzte Gottesdienst der Sommersaison.
Das Kinderprogramm geht noch bis zum Ende der letzen Sommerferien weiter.

Der nächste Gottesdienst ist zu Beginn der Herbstferien.

Bernds Verabschiedung ist am 8. April 2018 in der „Arena“ geplant.

Die Kirche-unterwegs-Saison beginnt …

am Himmelfahrtstag
mit einem Lagerfeuer-Abend am Kirchenzelt
und geht weiter
mit dem täglichen Angebot für die ganze Familie.
Schön, dass Bernd genesen ist,
wir haben ihn doch sehr vermisst!
Für ihn beginnt sein letztes Jahr bei Kirche unterwegs und
für uns beginnt das letzte Jahr mit Bernd bei Kirche unterwegs.
Wir hoffen und freuen uns auf viele schöne Stunden.
Wenn Ihr einen Nachfolger entdeckt, schickt ihn her.
Gibt es eine schönere Aufgabe?
Allerdings ist sie anstrengend
– wie fast alle schönen Aufgaben.

Wort zum Sonntag – Ostern 2017

Bedenke, Freund, es wäre wahr

Eine jüdische Anekdote: Ein ungläubiger und zweifelnder Mann kommt zu einem Rabbi, um mit ihm über die Auferstehung zu diskutieren. Der Rabbi sagte nur einen einzigen Satz: „Bedenke, Freund, es wäre wahr!“ Dann drehte er sich um und verschwand.

Da steht er nun, dieser weise Rat im Leben des ungläubigen Mannes. „Bedenke, Freund, es wäre wahr!“ Was wird er tun? Wird er es wagen, in zu befolgen?

Wird er es bedenken, tief und anhaltend bedenken? Oder wird er sich jetzt erst recht in ein Leben stürzen, das ihn unter Garantie diesen Rat vergessen lässt,  in ein Leben vielleicht voller stolzer Arbeit, voller Erfolge, voller Erlebnisse – aber leer, was das große Geheimnis unseres Daseins betrifft? Bedenke – es wäre wahr!

»Was wirst du machen mit diesem Rat?« Das ist die große Frage an uns – auch und gerade an Ostern und danach!

Da gehen die Frauen zum Grab. Sie wollen ihrem Herrn einen letzten Dienst erweisen, ihn einzubalsamieren, so wie es im Judentum Brauch war.

Ihre Gedanken sind voller Trauer, Hoffnungslosigkeit hat sie seit Karfreitag ergriffen. Es ist dunkel geworden in ihrem Leben. Welche große Hoffnungen haben sie an Jesus geknüpft?

In seiner Nähe, da haben sie sich wohlgefühlt, da schien die Welt in Ordnung zu kommen.

Das Brotwunder, die Heilungen an Leib und Seele, die Art und Weise, wie ER mit den Kindern umging. Wie er die Jünger in ihrer Unterschiedlichkeit annahm, auf sie einging und ihnen Perspektiven aufzeigte. Und jetzt war alles aus – vorbei.

Seine Worte – Makulatur. Geredet für den Papierkorb der Geschichte. Seine Taten – nur noch schöne Märchen.

Aber dann der Engel am offenen Grab: „Fürchtet euch nicht! Er ist auferstanden!“

Was könnte das im Leben dieser Frauen bedeuten? Dass doch nicht alles aus ist?  Dass es doch eine Hoffnung gibt? Das seine Worte doch tragen und einen Sinn stiften? Das sie doch Halt im Leben geben? Was könnte das für uns heute bedeuten?

Wenn Jesus wirklich auferstanden ist, dann ist er die eigentliche, alle unsere Realitäten umschließende Wirklichkeit.

Wenn Jesus zu einem neuen Leben auferstanden ist, dann ist ER der Inbegriff des Lebens.

Ein Dasein ohne ihn zu fristen, hieße schlicht, das Leben zu versäumen.

Es wäre doch ein Jammer, hätten wir in unserer Zeit nicht wirklich gelebt, sondern nur biochemisch existiert. Gott jedoch schenkt Leben, das sich vom Tod nicht zerstören lässt.

Lebendige Hoffnung, Leben in Ewigkeit, das ist verbürgt in dem einen Wort: Jesus Christus! Bedenke, Freund, es wäre wahr!

 

Bernd Knobloch, Wietzendorf

Diakon bei Kirche im Tourismus

Wort zum Karfreitag – 2017

Wie lieb ist der liebe Gott?

Seit ein paar Jahren bin ich Opa. Und ich habe gelernt: Opas müssen lieb sein. Sie müssen es nicht so genau nehmen. Sie lassen den Enkeln mehr durchgehen, als Eltern es tun sollten.

Viele Menschen meinen heute, so ein großzügiger Opa sei auch der liebe Gott – wenn sie überhaupt noch über Gott nachdenken.

Woher wissen wir überhaupt, dass Gott „lieb“ ist? Andere fragen angesichts von Gewalt, Not und Ungerechtigkeit mit Wolfgang Borchert: „Wann bist du eigentlich lieb, lieber Gott?“ Es passieren Dinge auf der Welt, die passen nicht zusammen mit dem Glauben an den lieben Gott. Wer Gott für einen lieben Opa hält, kennt Gott nicht. Es stehen auch in der Bibel Sätze, die passen nicht zusammen mit dem Glauben an den lieben Gott.

Karfreitag steht vor der Tür.  Es ist ein „dunkler Tag“ – als Jesus am Kreuz seine letzten Atemzüge tat, „wurde es plötzlich dunkel im ganzen Land.“ Gott ließ zu, dass Jesus gekreuzigt wurde. Er griff auch nicht ein, als sie Jesus verspottet und blutig geschlagen haben. Wo war da „der liebe Gott“?

Schon meine Großmutter hat mich gelehrt, statt vom „lieben Gott“ vom „liebenden Gott“ zu reden. Warum?

Der „liebe Gott“ klingt zu sehr nach dem „lieben Opa“, der schon mal beide Augen zudrückt. Gott ist kein lieber, aber ein liebender Gott. Er sieht den Menschen in seiner Verlorenheit und kommt ihm in unendlicher Barmherzigkeit entgegen. Er zieht Menschen aus dem Sumpf und stellt sie auf festen Grund – verkrachte Existenzen, kaputte Ehen, Suchtkranke, Verzweifelte, Einsame.

Dieser Gott ist ein Handelnder, ein redender und ein aufrichtender Gott. Er will keine lauwarmen Mitläufer und Augenwischer. Er will Leute, die sich entscheiden – ja oder nein. Leute, die ihre Schuld nicht mehr ertragen können. Die nach Vergebung schreien.

Der Spruch für den Karfreitag steht im Johannesevangelium 3,16 und beschreibt die Liebe Gottes auf einzigartige Weise:

So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

 

Bernd Knobloch, Wietzendorf

Diakon für Kirche im Tourismus

Ostern 2017 im Kirchenzelt – fällt leider aus

Für alle Freunde von Kirche unterwegs, die Ostern ins Camp kommen wollen,
gibt es eine schlechte Nachricht:

Bernd ist nicht da! Und das Kirchenzelt bleibt geschlossen.
Bernd musste sich einer Hüft-Operation unterziehen.
Inzwischen ist er in der Reha-Klinik.

Die gute Nachricht ist:
Wenn alles wie geplant läuft,
kann Pfingsten das diesjährige Programm von Kirche unterwegs  starten.

Wünsche für das neue Jahr

Irischer Segenswunsch

Der Herr sei vor dir, um dir den rechten Weg zu zeigen.
Der Herr sei neben dir, um dich in die Arme zu schließen
und dich zu schützen.

Der Herr sei hinter dir, um dich zu bewahren
vor der Heimtücke böser Menschen.

Der Herr sei unter dir, um dich aufzufangen, wenn du fällst,
und dich aus der Schlinge zu ziehen.

Der Herr sei in dir, um dich zu trösten, wenn du traurig bist.

Der Herr sei um dich herum, um dich zu verteidigen,
wenn andere über dich herfallen.

Der Herr sei über dir, um dich zu segnen.

So segne dich der gütige Gott.

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Finale

Morgen ist das Finale
der Zirkuswoche!

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Am Sonntag ist der letzte Gottesdienst für die ganze Familie dieses Jahres
im Kirchenzelt.

Am Mittwoch ist der letzte Lagerfeuer-Abend dieses Jahres.
Diese Woche war der Andrang groß.
Der Sommer ist schön.
Aber die Lagerfeuer-Atmosphäre im Herbst ist schöner.

Stockbrot-Backen

Am übernächsten Wochenende beteiligt sich Kirche unterwegs wie gewohnt
mit einem Stand
am großen Selbstausbauer-Treff des Südsee Camps.
Es gibt Flammkuchen, Feuerzangenbowle und Kinderpunsch.

Und im neuen Jahr beginnt Bernds Finale:
seine letzte Saison.
Die Suche nach einem Nachfolger läuft.